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Fast zwei Millionen Palästinenser leben im kaum 40 Kilometer langen und zehn Kilometer breiten Gaza-Streifen, zusammengepfercht auf einer Fläche halb so groß wie Hamburg. Seit fast sieben Jahren sind die sie vom Rest der Welt abgeschnitten. Gefangen in einem riesigen Freiluftknast! Gesichert von einer acht Meter hohen Mauer mit Wachtürmen, Scheinwerfer und Bewegungsmelder. Überwacht von Killer-Drohnen, die (stets bereit zur “vorbeugenden Tötung”) am Himmel über dem Gaza kreisen. Schon im Frieden ist das Leben dort die Hölle - im Krieg ist es eine Apocalypse des Grauens! Wie soll und kann man seine Empfindungen beschreiben, angesichts der grauenhaften Bilder, die einem seit Wochen aus dem palästinensischen Gaza-Streifen erreichen? Die unzähligen Bilder von den zerschmetterten und zerfetzten Leichen, die so grausam sind, dass die TV-News sie nur verpixelt zeigen könen. Die Bilder von den Menschen, überwiegend Frauen, Kinder und Greise, in panischer Flucht vor den Bomben und Granaten der israelischen Armee. Wir sehen die Bilder von den alten Frauen, die mit leeren Blicken ihre toten Kinder, Enkel und Urenkel beklagen; die Bilder von den vielen traumatisierten Kinder, die ihre Eltern und Geschwister nie wiedersehen werden. Oder die Bilder aus den Krankenhäusern, in denen wie am Fließband schwerverletzte Menschen eingeliefert werden. Ganze Stadtteile von Gaza-City wurden von den Israelis in Schutt und Asche gelegt. Mit einer fast schon stupiden Gnadenlosigkeit wird der Gaza-Streifen von der fünfstärksten Armee der Welt in die Steinzeit gebombt. Ohne Rücksicht auf die palästinensische Zivilbevölkerung zerstört man deren spärliche Infrastruktur und ihren Besitz. UN-Schulen, die als Flüchtlingslager dienen, Kindergärten, Marktplätze, Vorratslager mit Hilfsgütern der UN, das einzige Kraftwerk des Gaza, Krankenhäuser, Moscheen, spielende Kinder am Strand - nichts und niemand wird von den Israelis verschont. Und dann sehen wir die Bilder von israelischen Siedlern, die es sich  mit ihren Klappstühlchen, Ferngläsern und Picknickkörben jenseits des Gaza-Streifen auf einem Hügel gemütlich gemacht haben, und jeden Raketen- und Bombeneinschlag in den Vororten von Gaza-City mit frenetischen Jubel begrüßen.Fast 2000 Palästinenser, überwiegend Zivilisten, sind in den letzten vier Wochen der gewaltigen Militärmaschinerie Israels zum Opfer gefallen. Fast ein Viertel davon sind Kinder! Im gleichen Zeitraum starben auf israelischer Seite drei Zivilisten und 66 Soldaten. Zahlen, die für sich sprechen! Und niemand in der sogenannten “zivilisierten” Welt scheint in der Lage oder Willens zu sein, diesem Wahnsinn endlich Einhalt zu gebieten. Statt dessen sehen wir internationale “Friedensvermittler”, die sich vor den laufenden Kameras der Weltpresse in Pose werfen und mal wieder einen “Waffenstillstand” verkünden, von denen sie wissen, dass er das Papier nicht wert ist, auf dem er geschrieben steht - solange die völkerrechtswidrige Blockade des Gaza-Streifen durch Israel und Ägypten anhält und den Menschen im Gaza und Westjordanland die elementarsten Menschenrechte verweigert werden. Solange werden die Palästinenser für ihre Freiheit und für ihr Recht auf ein menschenwürdiges Leben in einem eigenen Staat kämpfen. Am 29. Juni 2014, auf dem Höhepunkt der israelischen Bombardments des Gaza-Streifen, hielt Bundespräsident Gauck eine Rede, in der er davon sprach, daß die Freiheit so ein kostbares und lebensnotwendiges Gut sei, “dass Menschen nicht nur von ihr träumen, sondern sie erkämpfen und verteidigen, und dies sogar mit dem Einsatz des eigenen Lebens.” Leider galten Gaucks schöne Worte nicht den Palästinensern, die seit Jahrzehnten von dieser “Freiheit” träumen und für sie kämpfen (auch unter dem Einsatz des eigenen Lebens), sondern Gauck hielt diese Rede anlässlich einer Ausstellung über den “Warschauer Aufstand” gegen die deutschen Besatzer im Jahre 1944. Ähnliche klare Worte hätte ich mir im Zusammenhang mit dem Freiheitskampf der Palästinenser gewünscht, die seit Jahrzehnten unter der israelischen Besatzungspolitik leiden. Ansonsten bedauert man quer durch alle Bundestagsparteien mit wenigen dürren Worten die vielen zivilen Opfer unter der palästinensischen Zivilbevölkerung, um dann mit sehr vielen, und sehr empathischen Worten auf das kleine tapfere Israel zu verweisen, dessen Sicherheit seit Jahren durch die “Raketen” und unterirdischen Tunnels der Hamas bedroht sei. In diesem Krieg gehe es um das Existenzrecht und die Sicherheit Israels! Ich vergleiche die Karten Palästinas von 1916 bis 2014, und frage mich, wessen Existenz und Sicherheit hier bedroht wird? Die Atommacht Israel kann es nicht sein. Bis auf einem kleinen Flickenteppich im israelisch konrollierten Westjordanland und dem winzige Gaza-Streifen ist Palästina praktisch von der Landkarte des Nahen Ostens verschwunden! Muß auch noch der letzte Palästinenser aus dem Gaza-Streifen und dem Westjordanland “verschwinden”, bevor es dort Frieden geben kann?

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Fast zwei Millionen Palästinenser leben im kaum 40 Kilometer langen und zehn Kilometer breiten Gaza-Streifen, zusammengepfercht auf einer Fläche halb so groß wie Hamburg. Seit fast sieben Jahren sind die sie vom Rest der Welt abgeschnitten. Gefangen in einem riesigen Freiluftknast! Gesichert von einer acht Meter hohen Mauer mit Wachtürmen, Scheinwerfer und Bewegungsmelder. Überwacht von Killer-Drohnen, die (stets bereit zur “vorbeugenden Tötung”) am Himmel über dem Gaza kreisen. Schon im Frieden ist das Leben dort die Hölle - im Krieg ist es eine Apocalypse des Grauens! Wie soll und kann man seine Empfindungen beschreiben, angesichts der grauenhaften Bilder, die einem seit Wochen aus dem palästinensischen Gaza-Streifen erreichen? Die unzähligen Bilder von den zerschmetterten und zerfetzten Leichen, die so grausam sind, dass die TV-News sie nur verpixelt zeigen könen. Die Bilder von den Menschen, überwiegend Frauen, Kinder und Greise, in panischer Flucht vor den Bomben und Granaten der israelischen Armee. Wir sehen die Bilder von den alten Frauen, die mit leeren Blicken ihre toten Kinder, Enkel und Urenkel beklagen; die Bilder von den vielen traumatisierten Kinder, die ihre Eltern und Geschwister nie wiedersehen werden. Oder die Bilder aus den Krankenhäusern, in denen wie am Fließband schwerverletzte Menschen eingeliefert werden. Ganze Stadtteile von Gaza-City wurden von den Israelis in Schutt und Asche gelegt. Mit einer fast schon stupiden Gnadenlosigkeit wird der Gaza-Streifen von der fünfstärksten Armee der Welt in die Steinzeit gebombt. Ohne Rücksicht auf die palästinensische Zivilbevölkerung zerstört man deren spärliche Infrastruktur und ihren Besitz. UN-Schulen, die als Flüchtlingslager dienen, Kindergärten, Marktplätze, Vorratslager mit Hilfsgütern der UN, das einzige Kraftwerk des Gaza, Krankenhäuser, Moscheen, spielende Kinder am Strand - nichts und niemand wird von den Israelis verschont. Und dann sehen wir die Bilder von israelischen Siedlern, die es sich  mit ihren Klappstühlchen, Ferngläsern und Picknickkörben jenseits des Gaza-Streifen auf einem Hügel gemütlich gemacht haben, und jeden Raketen- und Bombeneinschlag in den Vororten von Gaza-City mit frenetischen Jubel begrüßen.
Fast 2000 Palästinenser, überwiegend Zivilisten, sind in den letzten vier Wochen der gewaltigen Militärmaschinerie Israels zum Opfer gefallen. Fast ein Viertel davon sind Kinder! Im gleichen Zeitraum starben auf israelischer Seite drei Zivilisten und 66 Soldaten. Zahlen, die für sich sprechen! Und niemand in der sogenannten “zivilisierten” Welt scheint in der Lage oder Willens zu sein, diesem Wahnsinn endlich Einhalt zu gebieten. Statt dessen sehen wir internationale “Friedensvermittler”, die sich vor den laufenden Kameras der Weltpresse in Pose werfen und mal wieder einen “Waffenstillstand” verkünden, von denen sie wissen, dass er das Papier nicht wert ist, auf dem er geschrieben steht - solange die völkerrechtswidrige Blockade des Gaza-Streifen durch Israel und Ägypten anhält und den Menschen im Gaza und Westjordanland die elementarsten Menschenrechte verweigert werden. Solange werden die Palästinenser für ihre Freiheit und für ihr Recht auf ein menschenwürdiges Leben in einem eigenen Staat kämpfen. Am 29. Juni 2014, auf dem Höhepunkt der israelischen Bombardments des Gaza-Streifen, hielt Bundespräsident Gauck eine Rede, in der er davon sprach, daß die Freiheit so ein kostbares und lebensnotwendiges Gut sei, “dass Menschen nicht nur von ihr träumen, sondern sie erkämpfen und verteidigen, und dies sogar mit dem Einsatz des eigenen Lebens.” Leider galten Gaucks schöne Worte nicht den Palästinensern, die seit Jahrzehnten von dieser “Freiheit” träumen und für sie kämpfen (auch unter dem Einsatz des eigenen Lebens), sondern Gauck hielt diese Rede anlässlich einer Ausstellung über den “Warschauer Aufstand” gegen die deutschen Besatzer im Jahre 1944. Ähnliche klare Worte hätte ich mir im Zusammenhang mit dem Freiheitskampf der Palästinenser gewünscht, die seit Jahrzehnten unter der israelischen Besatzungspolitik leiden. Ansonsten bedauert man quer durch alle Bundestagsparteien mit wenigen dürren Worten die vielen zivilen Opfer unter der palästinensischen Zivilbevölkerung, um dann mit sehr vielen, und sehr empathischen Worten auf das kleine tapfere Israel zu verweisen, dessen Sicherheit seit Jahren durch die “Raketen” und unterirdischen Tunnels der Hamas bedroht sei. In diesem Krieg gehe es um das Existenzrecht und die Sicherheit Israels! Ich vergleiche die Karten Palästinas von 1916 bis 2014, und frage mich, wessen Existenz und Sicherheit hier bedroht wird? Die Atommacht Israel kann es nicht sein. Bis auf einem kleinen Flickenteppich im israelisch konrollierten Westjordanland und dem winzige Gaza-Streifen ist Palästina praktisch von der Landkarte des Nahen Ostens verschwunden! Muß auch noch der letzte Palästinenser aus dem Gaza-Streifen und dem Westjordanland “verschwinden”, bevor es dort Frieden geben kann?

Meine Reaktion auf den Wahnsinn, der sich zur Zeit im Gaza-Streifen abspielt.
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Meine Reaktion auf den Wahnsinn, der sich zur Zeit im Gaza-Streifen abspielt.

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Die Punkband ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN waren zwei liebenswerte Funpunker aus Hannover, Mirco „Micro” Bogumil und Konrad Carls (geb. Kittner). Konrad (im Video mit roten Haaren) ist leider im Mai 2006 ganz überraschend verstorben. Hier mit ihrem Kultsong “Im Strandbad”.

Bücher, die niemand braucht!

Es ist so etwas wie ein Trend, dass die kakerlakenfressende bundesdeutsche B- oder C-Prominenz das eigene Elend nicht nur im “Dschungel-Camp” von RTL vermarktet, sondern ihre  larmoyante Gehirnscheisse auch in Buchform unters Volk bringt. Meist als ultimative Lebensbeichte und mit Schreibhilfe eines Gostriders aus der Klatschpresse. Egal ob Burnout, Alkoholismus, Drogen-, Spiel- und Sexsucht, Bankrott oder sonst was: irgendeinen Verlag, der diese gequirlte Scheisse des Elends auf den Buchmarkt drückt, findet sich immer. Wieso, frage ich mich, halten diese Leute ihr Schicksal für so wichtig, dass sie der Meinung sind, sie müssten mit ihrem Müll auch noch den Rest der Welt belästigen? Wieso soll man sich für die alkoholbedingte Ehekrise einer Säuferin wie Jenny Elvers-Elbertshagen, den Suff und die Kokserei eines Carlo Thränhardt, die Ausraster des Knastbruders und Ex-Boxers Graciano „Rocky“ Rocchigiani, die Ehebruch-Geständnisse eines Gottlieb Wendehals, die Magersucht des ehemaligen Ex-Telekom-Managers Christian Frommert oder die Steuerschulden und Privatinsolvenz  dieses oder jenes Schauspielers interessieren? Und dann noch als Buch? Aber die Leute kaufen diesen Müll. Ich faß’ es nicht! Das Elend dieser Leute ist doch in den seltensten Fällen das Ergebnis irgendwelcher schicksalhafter Ereignisse, sondern meist ein Resultat der eigenen Großkotzigkeit und Überheblichkeit.

- G. Gruse - 

Heute in SPIEGEL-Online:

Bundestag: Schwarz-Gelb verhindert schärfere Regeln gegen Abgeordnetenbestechung

Der Bundestag hat strengere Regeln gegen die Korruption von Abgeordneten abgelehnt. Einen entsprechenden Gesetzentwurf von Rot-Grün haben Union und FDP mit ihrer Mehrheit abgeschmettert. Die SPD spricht von einer Blamage für die Demokratie.

Futterkosten für Hunde höher als HARTZ IV-Regelsatz!

Mit dem monatlichen “Regelsatz” eines Hartz IV-Empängers in Höhe von 360 EUR könnte der Hamburger Tierschutzverein (HTV) noch nicht einmal die Kosten decken, die er für die Unterbringung eines Hundes benötigt. Ich zitiere aus dem “Hamburger Abendblatt”: “Wie der HTV-Vorsitzende Wolfgang Poggendorf bestätigte, brauche der Verein 19 Euro pro Tag, also 570 Euro im Monat, um einen von der Stadt sichergestellten Hund zu versorgen.” Auch die täglichen Futterkosten eines Polizei- oder Zollhundes liegen weit über dem “Verpflegungssatz” eines Hartz IV-Empfängers.

- G. Gruse -